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Wanderungen Serleslifte

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Übers Hochmoor zu den Gleinser Höfen

Auffahrt mit dem Serleslift auf 1605m. Folgen Sie nun den Fahrweg zur Ochsenhütte. Weiter geht es auf dem gut ausgeschilderten Weg in Richtung zu den Gleinser Höfen. Nach ca. einer knappen Stunde besteht an einer Weggabelung die Möglichkeit dem Hochmoor Mieders einen Besuch abzustatten, den Sie auf keinen Fall versäumen sollten. Der Weg führt Sie aus dem dichten Fichtenwald heraus in eine alte bäuerliche Kulturlandschaft mit Lärchenwiesen und vielen alten Heustadeln. Dazwischen eingebettet liegt das Miederer Hochmoor mit Orchideen und fleischfressenden Pflanzen im Frühsommer und mit allen nur erdenklichen Herbstfarben im Oktober und November. Im Winter ideal für Schneeschuhwanderer. Wenn Sie sich satt gesehen haben kehren Sie zurück zur Weggabelung und wandern weiter zu den Gleinser Höfen. Dieses Wanderziel belohnt Sie mit kulinarischen Höhepunkten, einer gesprächigen Almwirtin und einem der schönsten Panoramablicke auf das Stubaital. Das Rezept für die Kirchtagskrapfen wird streng geheim gehalten. Probieren Sie sie, dann wissen Sie warum. Der Weg zurück führt Sie über den gleichen Weg.

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Kloster Maria Waldrast

Fahren Sie mit der 8er Gondelbahn zum Koppeneck auf 1625m. Zuerst folgen Sie den Weg zur Ochsenhütte, dort beginnt die Wanderung mit einem leichten Anstieg auf das Gleinser Jöchl (1879m), der ca. eine Stunde dauert. Als Entlohnung dafür erwartet Sie ein wunderbarer Rundblick, insbesondere auf die steil abfallenden Felswände der sagenumwobenen, stolzen „Königin Serles“.  Über eines der höchstgelegenen Klöster Europas, Servitenkloster Maria Waldrast, geht es weiter zu unserem nächsten Ziel dem Miederer Hochmoor. In dieser im Stubaital wohl einzigartigen Naturlandschaft genießen wir je nach Jahreszeit seltene Orchideen, fleischfressende Pflanzen oder goldgelbe Lärchenbäume. Ein göttlicher Flecken Erde der zum Verweilen einlädt. Sie nehmen sich  daher am Besten ein bisschen Zeit und genießen die Ruhe während einer Rast auf einer urigen Holzbank eines alten Heustadels. Auf dem letzten Teil der Wanderung kehren Sie zur Ochsenhütte zurück. Sie sollten daher Ihrem Körper die notwendige Flüssigkeit und Kalorien nicht vorenthalten und einen urigen Einkehrschwung setzen.

An der Bergstation Koppeneck stehen Sie wahrscheinlich vor einer „schweren Entscheidung“: Fahren Sie ins Tal mit der Gondel oder mit der Rodel? Sollte die Warteschlange vor der Rodelbahn nicht zu groß sein, kann eine tolle Rodelpartie nur empfohlen werden.

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Blaserhütte

Auffahrt mit dem Serleslift auf 1605m. Über das Kloster Maria Waldrast erreichen Sie den eigentlichen Ausgangspunkt der Wanderung, die Ochsen Alm 1558m (bitte nicht verwechseln mit der Ochsenhütte). Der Aufstieg erfolgt nun durch das „lange Tal“ tlw. in Serpentinen in knappen 2 Stunden bis zur Blaserhütte auf 2180m. Der Aufstieg selbst ist relativ unspektakulär, die Wahrscheinlichkeit dabei Gämsen zu sehen ist jedoch sehr hoch – also aufpassen. Die Blaserhütte selbst liegt auf einem wunderschönen Plateau mit rundherum Bergwiesen.Trotz des gewaltigen Panoramablickes sollten Sie ab und zu auch auf den Boden schauen, denn diese Gegend ist im Stubaital bekannt für sehr seltene und geschützte Alpenblumen. Auch Murmeltiere sind auf den sonnenseitigen Wiesen oft zu beobachten. Die Edelweiß finden Sie ca. 50 – 100m von der Hütte entfernt in Richtung Süden. Auch ein kurzer Ausflug zum Gipfelkreuz des Blasers lohnt sich allemal. Für den Abstieg benutzen Sie am Besten denselben Steig.

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