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Familien Wanderwege im Stubaital

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Rund um die Schlicker Alm

Auffahrt mit der Gondelbahn bis zur Mittelstation Froneben (1350m). Angenehmer, nicht steiler, schattiger Aufstieg über den neu angelegten Scheibenweg bis zum Panoramasee. Nun wird das Gelände flach und bietet alle Möglichkeiten für Spiele in  und mit der Natur. Mama und Papa sind natürlich ebenso gefordert, ihre Ideen zum Zeitvertreib einzubringen. Der Erlebnisweg mit  verschiedenen Spielstationen so wie Turn– und Klettergeräten ist ebenfalls ideal für Kinder aller Altersgruppen. Zur klassischen Mittagszeit ist auf der Schlicker Alm sehr viel los und Wartezeiten sind vorprogrammiert. Daher besser vor oder nachher zum Einkehrschwung ansetzen.

Auf dem Scheibenweg in der Schlick 2000 geht es impulsiv zu. Im Fichtenwald zwischen dem Panoramasee und der Mittelstation Froneben sorgen runde Holzscheiben (Die Holzscheiben erhalten Sie an der Talstation!!!) für Begeisterung. Dabei muss man einige schwierige Aufgaben lösen. Die Station „Hau den Schlicki“ erfordert starke Oberarme und ein gutes Zeitgefühl. Geschick und Balance verlangt die „Laner Rinne“ getreu dem Motto: „Bahn frei für meine Scheibe“. Wie gut die Besucher mit der Scheibe zielen, finden sie am „Plövner Loch“ heraus. Manche Aufgaben kann man nur zu zweit lösen. Für jede Menge Spaß und Abwechslung ist gesorgt. Der neue Scheibenweg ist kinderwagentauglich und schließt direkt an den Erlebnisweg an.

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Wilde Wasser Weg

Ausgangspunkt ist der Parkplatz Grawa Alm (1530m) im hinteren Stubaital. Vorbei an der Grawa Alm führt der neu angelegte Steig zu einem der größten und imposantesten Wasserfälle Tirols. Je näher man ran geht, umso mehr legen sich die kühlenden Wasserschleier auf die Haut und das Gesicht.

Doch zuerst die Arbeit, gute 300 Höhenmeter müssen überwunden werden, um die Sulzenau Alm zu erreichen. Auf dem Weg dahin bieten zwei Aussichtsplattformen beeindruckende Tiefblicke auf die tosenden Wassermassen. Die Alm selbst liegt in einem flachen Talboden, umgeben von Naturspielräumen: Wasserläufe zum Staudamm bauen, Felsbrocken zum Klettern, Bäume und Latschenkiefern zum Verstecken spielen. Und für Verpflegung ist auch gesorgt. Der Steig ist leider nicht für Kinderwagen geeignet.An den Stuhllehnen mit Gesichtern können Sie erkennen, daß der Hüttenwirt ein begeisterter Holzschnitzer ist. Einlaß finden Sie z. Bsp. nur, wenn Sie einem Wurzelmann die Pfeife aus dem Mund drehen – der Hüttenstempel versteckt sich im Maul des Wurzelsepps in Form der Holzzunge …

Bereits eine Stunde Aufenthalt am Fuße des Wasserfalls – im Bereich des zerstäubten Wassers – verbessert die Erholung der oberen Atemwege laut Gesundheitsstudie signifikant. Holzliegen laden zum Verweilen ein.

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Hochmoor

Von der Bergstation (1605m) wandern Sie auf breitem Wanderweg flach bis zur neu erbauten Ochsenhütte. In leichtem Auf und Ab führt uns nun der Weg direkt in das Hochmoor – eine wirklich einzigartige Naturlandschaft im Stubaital. Die vielen Heustadel und sanften Heuwiesen weisen uns darauf hin, daß wir uns in einer alten bäuerlichen Kulturlandschaft befinden.Für einen Rundgang im Hochmoor sollten Sie vor allem wasserdichte Wanderschuhe tragen. Im Frühsommer blüht es in dieser Gegend an allen Ecken und Enden. Besonders schön der kleine Sonnentau – eine fleischfressende Pflanze.

Im Herbst wird man hier von allen Herbstfarben förmlich überschüttet. Und im Winter schnallt man sich hier die Schneeschuhe an und streift durch unberührte Schneelandschaften. Wenn Sie sich satt gesehen haben, wandern Sie mit Ihren Kindern am Besten denselben Weg zurück zur Ochsen Alm. Hier oder im Restaurant Koppeneck ist natürlich ein Einkehrschwung fällig.

Nun folgt der Höhepunkt: Die Fahrt mit der Rodel ins Tal.Durch die Vielzahl an Forst- und Wanderwegen in diesem Gebiet empfiehlt sich unbedingt der Erwerb einer Wanderkarte. Wenn Sie dazu noch einen Einheimischen finden, der Ihnen das Hochmoor darin einzeichnet, dann ist das Ziel zur Hälfte erreicht.

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